Schweinebraten aus dem Holzherd mit Fächerkartoffeln

Servus zusammen!

Und wieder mal hat es ewig gedauert bis ich mal wieder was hoch lade aber leider ist es so wie es ist…

Erst mal eine ganz schlechte Nachricht: Ich habe Dank meiner eigenen Blödheit meinen Foto Ordner auf dem Handy gelöscht! Soll heißen das nicht nur viele Fotos meiner Kinder oder der Baustelle weg sind, sondern auch noch meine ganzen Essens Fotos!

Leiden muss nun meine Frau darunter da ich jetzt alles nochmal Kochen muss… 😛

Jetzt aber zum Rezept… Das braucht ihr:

1,5 Kilo Schweine Nacken

Etwas Speck (In meinem Fall war es ein Päckchen Frühstücks Bacon)

2 Gläser Braten Fond

2 Große Karotten

Zwiebeln nach Belieben

Knoblauch

Sultaninen

Öl

Tomaten Essig (Nicht unbedingt nötig aber dazu sage ich später noch was)

Auf dem Bild hatte ich noch Honig da ich vor hatte dem Braten eine Honigkruste zu verpassen. Ich habe mich aber dann spontan dagegen entschieden.

Kartoffeln/Süßkartoffeln nach Belieben, Hunger und Mitessern.

Als erstes habe ich die Karotten und Zwiebeln geschält und zusammen mit dem Speck grob geschnitten, für die Soßenfarbe habe ich auch eine rote Zwiebel mitverwendet.

Das alles habe ich dann mit etwas Öl im Bräter angebraten und mit einem Schuss Tomatenessig abgelöscht. Ich liebe diesen Essig! Zu vielen Speisen geben wir ja Tomatenmark. Zum einen wegen der Farbe und dem Tomaten Geschmack aber auch weil Tomami drin ist. Tomami ist ein natürlicher Geschmacksverstärker und der ist hier gepaart mit dem Essig somit bringt man Tomami mit einer feinen Essignote an sein Essen und ich muss sagen ich mag es wirklich gern.

Wenn dann der Essig soweit verkocht ist wie Ihr es gerne hättet kommt der Fond dazu und etwas Wasser. In der Zwischenzeit habe ich den Braten vorbereitet, also gewaschen und abgetrocknet und mit dem Knoblauch gespickt. Zum Spicken nehmt Ihr ein Messer und schneidet kleine Taschen ins Fleisch, darin versteckt ihr dann den Knoblauch.

 

Der Braten darf jetzt also „Baden“ gehen und das es ihm nicht kalt wird habe ich auch schon meinen Nepomuk angeheizt. Zum Glück war Sauwetter und ich hatte nebenbei Baustelle im Gang, also konnte ich die Wärme im Haus auch brauchen!

Je nach Größe braucht der Braten zwischen 3 und 4h bei ca. 170Grad.

Ich hatte mit 4 Stunden gerechnet und die ersten 3 Stunden sollte der Deckel auf den Bräter. Leider ist die Temperaturanzeige an meinem Herd wirklich nur ein Schätzeisen…

Also Lange Rede kurzer Sinn… Deckel auf den Bräter, ab in den Ofen und weiter Fußboden im Gang verlegt! (Meine Baustelle neigt sich langsam dem Ende, Ich freu mich sooooo!!).

Natürlich muss man beim Holzherd immer mal kucken gehen ob die Temperatur noch passt und nach dem Fleisch muss man auch immer mal kucken.

Somit war dann auch klar das 3,5 Stunden genügen für das gute Stück…  So jetzt Fehler meinerseits: Natürlich habe ich während des Parkett bastelns nicht an die Kartoffeln gedacht. War ja klar!

Was nun… Ich hatte Freundschaft mit einer Süßkartoffel (Siggi) geschlossen und ich wollte sie nicht enttäuschen. Also erst mal den Braten raus aus dem Herd und einfach daneben abgestellt. Kurz mal die Soße probiert. Ein Traum!

Die Kartoffeln und Siggi die Süßkartoffel (Sorry Siggi aber ein anderer Name ist mir nicht eingefallen so auf die Schnelle) geschält, gefächert und auf einem Backblech mit Backpapier gelegt. Ich habe sie dann einfach mit Öl übergossen etwas gesalzen und bei 180Grad in den E Herd geschoben. (Ja zwei Herde sind schon ein Luxus). Ich habe damit gerechnet das Sie bei der Größe ca. 40miuten brauchen werden also war das dann genau die richtige Zeit den Braten wieder in den Ofen zu packen, dieses Mal aber offen so, dass wir noch etwas Kruste bekommen.

Zur Soße habe ich noch zwei meiner beurre manié Würfel (findet ihr auch hier auf dem Blog) geworfen um sie etwas einzudicken.

Ich sage euch nach 40 Minuten war das ein Traum von einem Essen. Laura hat noch einen Salat dazu gemacht, somit war das eine runde Sache!

Ein Braten ist also ein super Essen wenn man nebenbei noch etwas werkeln will oder muss 🙂

Hier noch ein Bild von meinem Boden 🙂

Soweit und bis zum nächsten Mal

Fluffy

 

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