Pulled Pork… oder auch liebevoll Road Kill genannt….

Und täglich grüßt das Murmeltier… ja Ich weiß, seit meinem letzten Eintrag und meinem Versprechen wider mehr zu schreiben ist eine Lange Zeit vergangen…

Leider ist es nicht immer so einfach, Haus und Garten umbau, Arbeit und Familie da kommt man schon mal ins Schleudern. Wir wollen hoffen das es jetzt hier wieder aufwärts geht und jetzt ab zum Thema!

Vor Jahren auf einer Grill Party bei einem Freund haben wir das erst mal Pulled Pork gegessen, einer der Gäste gab dem Essen den Beinamen Road Kill da es, weil man es ja recht „zerfleddern“ muss einfach irgendwie „überfahren“ aussieht.

Dieses Mal wird es etwas umfangreicher…

Ihr braucht dazu:

Für den Braten:

2 – 2,5 Kilo         Schweinebraten mit Knochen (ich denke ohne Knochen geht auch dann aber etwas weniger nehmen)

Zum Impfen:

125 ml                  Apfelsaft

125 ml                  Wasser

2 Esslöffel           Salz

1 Esslöffel b       rauner Zucker

1 Esslöffel           Worcestersauce

Zum Würzen:

1 Esslöffel          brauner Zucker

2 Teelöffel          grobes Salz

2 Teelöffel          Paprikapulver

1 Teelöffel          Knoblauchgranulat

1 Teelöffel s       chwarzer Pfeffer

 

Räucherwerk eurer Wahl, ich habe Mesquite genommen (ja ich hatte halt nur das)

 

Für die Soße:

375 ml                  Ketchup

175 ml                  Apfelsaft

75 ml                    Apfelessig

1 Esslöffel b       rauner Zucker

3 Esslöffe l          Tomatenmark

1 Esslöffel           Ahornsirup

1 Esslöffel           Worcestersauce

1 Teelöffel          Senfpulver (ich habe einfach Senfkörner, die ich eh hatte, gemörsert)

Etwas                   Salz

Etwas                   Pfeffer

 

Gleich mal zum Anfang, hier braucht man Zeit!

Das Fleisch war von sieben bis halb Drei auf dem Grill danach habe ich ihm noch ca. 30 Minuten Ruhezeit gegönnt (eine Stunde wäre etwas besser gewesen). Ihr seht ein Tag ist weg, jeden falls nach dieser Art der Zubereitung.

Um 6 Uhr morgens habe ich das Fleisch aus dem Kühlschrank befreit und die „Impfung“ vorbereitet.

Dazu habe ich lauwarmes Wasser, den Apfelsaft, Salz, Zucker und die Worcestersauce gemischt und mit einer Spritze in das Fleisch gespritzt. Nicht alles auf einmal, sondern Portionsweise immer etwas versetzt.

Wenn ihr die Soße injiziert habt rührt ihr alle Zutaten für die Würzmischung zusammen und reibt damit das Fleisch ein und lasst das ganze bei Raumtemperatur 30 Minuten stehen… (in der Zeit macht ihr den Grill klar)

 

Der Braten sollte bei 120°C indirekter Hitze auf den Grill bis er eine Kerntemperatur von 90°C erreicht hat.

Mittig in den Grill habe ich eine mit Wasser gefüllte Tropfschale aufgestellt und dann links und rechts die Kohlen verteilt. Vorher habe ich meinen Anzündkamin zu ¾ mit Briketts gefüllt und schön durchglühen lassen.

Gleich zu Beginn habe ich auch eine Handvoll Holzflakes links und rechts auf die Kohlen gegeben so dass der Braten schön im Rauch liegt.

Ein bekannter von mir sagt immer „Alle elektronischen Geräte funktionieren mit Rauch… Ist der Rauch raus, ist es Kaputt!“ nach dem dieses Schicksal mein günstiges schwedischen Fleischthermometer ereilte habe ich mir ein Thermometern mit 2 Spießen und Funk gegönnt 🙂 .

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Wie ihr auf dem Bild seht habe ich eine Kartoffel geopfert, so kann ich einfach am Thermometer sehen wie warm es im Grill ist. Das Thermometer im Deckel ist nicht sonderlich genau…

Schaut ruhig öfter mal drauf, und legt lieber rechtzeig mal eine Kohle und auch Räucherwerk nach.

Nachdem das Fleisch auf dem Grill ist macht gleich die Soße die sollte nämlich etwas ziehen.

Alle Zutaten zusammenwerfen und einmal aufkochen, am besten gleich in einem Topf in dem auch später das zerkleinerte Fleisch Platz hat.

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Nachdem irgendwann mein Thermometer das Piepen angefangen hat (ich war sooo froh und ich gebe zu ich habe die letzte Stunde den Grill auf 170°C aufgeheizt) habe ich das Fleisch in Alufolie eingeschlagen und ihm 30 Minuten Ruhezeit gegeben.

 

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Jetzt kommt harte Arbeit! Das Fleisch wir nun mit zwei Gabeln zerrupft und wir haben uns zwischen drin mal abgelöst weil es so anstrengend war.

Das Fleisch wird mit der Soße vermischt und nochmal aufgekocht, danach serviert.

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Das Ganze legt ihr z.B. auf die Laugenburgerbrötchen zusammen mit einem Kohlsalat.

Das war es jetzt so weit von mir.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Hunger

Fluffy

 

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