Confiture de bacon… oder halt Bacon Jam

 

So… man glaubt es kaum wie die Zeit vergeht… ich nehme mir seit Wochen vor dass ich diesen Artikel schreibe, aber irgendwie hat es nicht so geklappt. Jetzt sitze ich auf meiner Terrasse und tippe, bezweifle aber dass ich lange sitzen werde! 1. zieht ein Gewitter auf und meine Katwarn App provozeiht Schlimmes für Mamming, zum 2. hat mein Elektriker (ja, ja ich weiß, dass ich das selber bin!) leider noch keinen Strom auf der Terrasse… naja mal sehen wie lange es geht.

Tja und nun sitze ich im Esszimmer und hoffe das mein Meldeempfänger ruhig bleibt…

So jetzt aber auf zum Essen oder wie würde Leila sagen:  „los geht’s !“

Es klingt im ersten Moment nicht wirklich toll, oder? Speck -Marmelade… was soll denn das sein?  Die Antwort, eine wirklich leckere  Ergänzung für einen Burger, Sandwich oder einfach mal so als Brotaufstrich.

Und das brauchen wir dazu:

750 g     Bacon

3           Knoblauchzehen

7           Rote Zwiebeln

1 cup   braunen Zucker (ich habe nur die ½ Menge verwendet)

125 ml   Balsamico Essig

125 ml   Ahornsirup

1 TL        Paprika geräuchert

etwas   Raucharoma (ich hatte keinen geräucherten Paprika)

 

Zuerst muss man den Speck auslassen. Mein Metzger hat Ihn mir schon in ½  Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, davon habe ich ca. 2 cm Streifen geschnitten und langsam in der Pfanne ausgelassen.  Macht die Platte nicht zu heiß, ihr wollt ja nicht dass der Speck anbrennt. Nach ca. 30 min, wenn der Speck schön schaumig ist, könnt ihr ihn abgießen. Obacht!!! Nehmt hierzu kein Kunststoff-Sieb und keine Kunststoff-Schüssel!!! Das Fett ist verdammt heiß und ihr wollt euch ja nicht euer Werkzeug und die Küche ruinieren!

Lasst den Speck einfach im Sieb abtropfen und macht weiter mit den Zwiebeln. Natürlich habe ich nicht dem Speck beim Braten zugeschaut sondern ich habe in der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch geschnitten. Das müsst ihr auch nur grob machen denn später kommt alles eh noch mal in den Mixer.

Also wieder etwas von dem Fett (ca. 2 Esslöffel) zurück in die Pfanne und die Zwiebeln und den Knoblauch dazu.  Bei mir war der Speck wirklich so mager, dass ich nach dem Auslassen wirklich noch etwas Fett von „extern“ zugeben musste.

Macht auch dieses Mal die Platte nicht zu heiß, wir wollen keine Röstzwiebeln, sie sollen  nur schön weich werden. Wenn ihr meint, dass die Zwiebeln gut sind kommt der Speck wieder dazu. Jetzt  fangen wir an das Ganze aufzugießen mit dem Balsamico und dem Ahornsirup und weil es gerade so schön ist kommen auch gleich der Zucker und das Paprikapulver dazu.

Wie oben erwähnt habe ich keinen geräucherten Paprika zuhause, um dem ganzen aber trotzdem einen Rauchnote zu verpassen habe ich ein paar Tropfen Hikoryrauch Aroma dazu gegeben.  Ich hatte dieses Mal das Gefühl, dass ich zu wenig Flüssigkeit hatte, somit habe ich nach Gefühl noch mal etwas Balsamico und Sirup aufgegossen (tut mir leid, ich habe wirklich kurz nicht aufgepasst sonst hätte ich es abgemessen).  Nach so ca. 15 bis 20 Minuten hatte ich eine schön zähe, viskose Masse. Diese habe ich dann in den Thermomix gefüllt und in Intervallen auf Stufe 10 klein püriert. Es ist keine Paste geworden, ich habe schon noch kleinere Stücke drin, aber das ist so wirklich Klasse. Danach habe ich die noch heiße Marmelade in ausgekochte Einmachgläser gepackt und verschlossen. Eines davon habe ich schon in Gebrauch und das andere bekommt mein Freund Markus für seine Jungs vom „Beefer Stammtisch“ bei denen ich neulich zu Gast sein durfte.  Wer weiss, vielleicht verirrt sich ja mal einer hier her und lässt einen Kommentar hier 😉

 

So! jetzt schau ich mal was das Gewitter so macht und werde danach mal so langsam ins Bett wackeln.

Wie sagt es Graf Duckula immer?!

Gute Nach da draußen, was immer du auch sein magst…

 

Ach ja noch eins, Bilder von meinem Essen findet ihr jetzt auch auf Instagram unter  fluffy_amateurfood

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